PowerShell Core 6.1 veröffentlicht

Zum Jahresbeginn 2018 stellte Microsoft die OpenSource-Version 6.0 der klassischen Window-Power-Shell vor. Nun hat das Unternehmen die Version 6.1 nachgelegt. Version 6.1 erschien für MacOS, Windows sowie Linux und verbessert die Stabilität und die Perfomance der Shell.

Die Wichtigste Neuerung ist dabei die Kompatibilität von PowerShell Core mit Windows Modules. 

Voraussetzung dafür ist das Compatibility Pack für .NET Core. Ist dieses Vorhanden, stehen dem Nutzer über 1900 cmdlets aus Windows 10 (Oktober-Update) sowie Windows Server 2019 zur Verfügung. Dabei wird $windir\System32 automatisch beim Start in die PSModulePath – Umgebungsvariante eingebunden. Aber jeweils nur die Module, welche auf Core enden. 

Die Basis für die PowerShell Core 6.1 stellt dabei die .NETCore 2.1 . Darauf basieren die Verbesserungen wie die optimierte Geschwindigkeit. So wurde die Geschwindigkeit der Group-Objects beispielsweise um bis zu 66 Prozent gegenüber der PowerShell Core 6.0 verbessert. 

Auch bei Konvertierungsvorgängen konnte Microsoft die Arbeitszeit im Vergleich zur Version 5.1 um knapp die Hälfte verkürzen. 

Was Application Whitelisting angeht, schließt Version 6.1 mit der Version 5.1 gleich: Mit PowerShell Core 6.1 lassen sich Binaries in der Ausführung mit AppLocker und Device Guard im Constrained Language Mode ebenso detailreich kontrollieren.