GeForce RTX 2080: Elsa bringt mit Hilfe von Inno3D die Erazor zurück

Elsa ist hierzulande nicht mehr aktiv, in Japan jedoch weiterhin im Geschäft.  Mit der „RTX 2080 ERAZOR GAMING“ wird eine in unseren Landen durchaus noch bekannte Marke wiederbelebt und auf das Leistungsniveau aktueller Karten gehoben.  

Inno3D und Elsa arbeiten bereits seit vielen Jahren zusammen.In fast jeder GeForce-Generation gibt es eine Elsa-Grafikkarte, die auf Inno3D-Produkten aufsetzt oder zum Teil sogar identisch ist und nur einen neuen Namen bekommt. Dabei agiert Elsa im asiatischen Raum und Inno im Europäischen Raum, sodass sich beide nicht in die Quere kommen. Bei der neuen RTX-Serie wird das Vorgehen offensiver, Elsa wirbt direkt mit der Zusammenarbeit mit Inno3D. Dass sich zwei Karten dadurch am Ende sehr ähnlich sehen, bleibt nicht aus: Die Elsa GeForce RTX 2080 Erazor Gaming entspricht quasi der Inno3D GeForce RTX 2080 X2 OC inklusive GPU-Taktraten von bis zu 1.755 MHz, Abmessungen und natürlich dem Dual-Lüfter-Kühler. Das gleiche spiegelt sich eine Leistungsklasse tiefer: Die Elsa GeForce RTX 2070 S.A.C ist ein Zwilling der Inno3D GeForce RTX 2070 Twin X2, auch hier stimmt nahezu alles wieder überein. 

Trotzdem bleibt es unwahrscheinlich, das die Karten hierzulande im Handel zu finden sein werden.Interessierte Kunden müssen hier zu den baugleichen Inno3D-Lösungen greifen, die GeForce RTX 2070 Twin X2 beginnt bei 590 Euro, die Inno3D GeForce RTX 2080 X2 OC bei 750 Euro

Erazor von Elsa war zu Zeiten von Riva TNT und TNT2 ein auch hierzulande bekanntes Markenzeichen. Die AGP-Grafikkarten gehörten seinerzeit zu den führenden Lösungen im Markt – doch dies ist mittlerweile rund 20 Jahre her.